Tanz mit dem Teufel

Mephisto!

F. Farkas Old Hungarian Dances
E. Carrapatoso       Five Elegies op. 11
J. Ibert Trois pièces brèves
F. Liszt        Grandes Études de Paganini No. 6
D. Shostakovich    SchauSPIEL Suite
B. Bartók Romanian Folk Dances
F. Liszt Mephisto Waltz No. 1

Auf Konzerten des Geigers Niccolò Paganini ist das Publikum reihenweise in Ohnmacht gefallen. Einige gingen sogar soweit zu behaupten, er habe seine Seele an den Teufel verkauft, um so virtuos spielen zu können. Virtuosität ist auch das Charakteristikum des Bläserensembles CARION: Die perfekte Beherrschung der Instrumente in Verbindung mit einer ausgeklügelten Bühnenperformance macht die fünf Musiker zu Meistern ihres Fachs. Es ist die mephistophelische Verführungskunst, die den roten Faden des vorliegenden Programms bildet. Die zahlreichen transsilvanischen Volkslieder in den Werken von Bartók und Farkas beflügeln die

Vorstellung, Graf Dracula selbst schwänge das Tanzbein zu diesen launigen Melodien. Selbst der häufig depressiv wirkende Schostakowitsch konnte der Leichtigkeit und dem Humor nicht widerstehen, als er seine Tanzmusik schrieb. Und dann wäre da noch Liszt mit seinen Paganini-Variationen oder seinem ersten Mephisto-Walzer … hypnotisierend, anspruchsvoll, farbenreich und irre virtuos! Näher heran an das teuflische Prinzip dieses Programms kann man nicht kommen!

Mephisto Series, Ep. 1

Mephisto Series, Ep. 2

Mephisto Series, Ep. 3

Inspiriert von Mozart und der Natur

Nordwind

H.D. Koppel Sonatina
C. Nielsen      Quintet op. 43

 

P. Vasks    Music for the Fleeting Birds
W.A. Mozart   Serenade No. 11 in Es-Dur

“Welch wundervolle Musik ist das? Darf ich vorbeikommen und zuhören?”, fragte Carl Nielsen seinen Freund Christian Christiansen während eines Telefonats im Jahr 1921, als er im Hintergrund Mitglieder des Kopenhagener Bläserquintetts Mozarts Quintett für Klavier und Bläser proben hörte. Er liebte den Klang der mozartischen Komposition so sehr, dass er auf der Stelle damit begann, selbst ein Quintett für Blasinstrumente zu schreiben, sein berühmtes Kvintet op. 43.

Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich CARION, wenn im ersten Teil Nielsens Kvintet erklingt und im zweiten die Serenade in Es-Dur seines großen Inspirators Mozart in einer wunderbaren Bearbeitung des CARION-Hornisten David M.A.P Palmquist.

Auch der bekannteste lettische Komponist, Pēteris Vasks, findet seinen Ansatz für sein Bläserquintett Musik für wegziehende Vögel bei Mozart, während der immer noch zu entdeckende dänische Komponist Herman D. Koppel wiederum von Nielsen beeinflusst war. Über die Wurzeln beim Österreicher Mozart hinaus verbindet die drei nordischen Komponisten Nielsen, Vasks und Koppel die große weite Landschaft um die Ostsee als Quelle ihrer musikalischen Fantasie.

Schauen Sie dem Spiel genau zu

SchauSPIEL!

G. Ligeti Six Bagatelles
D. Shostakovich      SchauSPIEL Suite
J. Ibert Trois pièces brèves
    
L. van Beethoven        Quintet op. 103
F. Liszt Grand Etudes de Paganini No. 6

Gespielt wird hier mit raffinierten Bearbeitungen von Kompositionen, die auf der Bühne sichtbar werden. Die Konzertperformances der dynamischen jungen Musiker geraten mit Schostakowitsch zur menschlichen Komödie à la Balzac und zum großen Virtuosen-Schauspiel im Stile von Niccolò Paganini und Franz Liszt – Bühne frei für CARION!

SchauSPIEL continues impressing both critics and audiences far and wide, now also available as a DVD release.