Tanz mit dem Teufel

Mephisto

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Franz Liszt – Mephisto Waltz No. 1

      Allegro vivace. Quasi presto

Eurico Carrapatoso – Cinco Elegias

      a Bartok

      a Germaine Tailleferre - Carion

      a Anton Webern - Carion

      a Olivier Messiaen - Carion

      a Igor Stravinski

Jacques Ibert – trois pièces brèves

      Allegro - Carion

      Andante - Carion

      Assez lent - Carion

Dmitri Shostakovich – Suite

      Galop

      Romance

      Waltz No. 2

Bela Bartok – Romanian Dances

      Der Tanz mit dem Stabe

      Braul

      Tanz aus Butschum

      Rumänische Polka

      Schnell-Tanz

Franz Liszt – Grand études de Paganini, No. 6

      Quasi presto

Auf Konzerten des Geigers Niccolò Paganini ist das Publikum reihenweise in Ohnmacht gefallen. Einige gingen sogar soweit zu behaupten, er habe seine Seele an den Teufel verkauft, um so virtuos spielen zu können. Virtuosität ist auch das Charakteristikum des Bläserensembles CARION: Die perfekte Beherrschung der Instrumente in Verbindung mit einer ausgeklügelten Bühnenperformance macht die fünf Musiker zu Meistern ihres Fachs.

Es ist die mephistophelische Verführungskunst, die den roten Faden des vorliegenden Programms bildet. Die zahlreichen transsilvanischen Volkslieder in den Werken von Bartók und Farkas beflügeln dieVorstellung, Graf Dracula selbst schwänge das Tanzbein zu diesen launigen Melodien. Selbst der häufig depressiv wirkende Schostakowitsch konnte der Leichtigkeit und dem Humor nicht widerstehen, als er seine Tanzmusik schrieb.

Und dann wäre da noch Liszt mit seinen Paganini-Variationen oder seinem ersten Mephisto-Walzer … hypnotisierend, anspruchsvoll, farbenreich und irre virtuos! Näher heran an das teuflische Prinzip dieses Programms kann man nicht kommen!

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Carion BIO

Programme

Referenzen

Photos HD

Inspiriert bei Natur

Nordwind

Photo: Jānis Deinats
Hermann D. Koppel – Sonatina

      Allegro moderato - Andante quieto - Allegro ma molto gusto

Carl Nielsen – Quintet op. 43

      Allegro ben moderato

      Menuet

      Preludium. Tema con variazioni

Pēteris Vasks – Music for Fleeting Birds

      Music for Fleeting Birds

W.A. Mozart – Serenade in c minor „Nachtmusique“

      Allegro

      Andante

      Menuetto in canone

      Allegro

“Welch wundervolle Musik ist das? Darf ich vorbeikommen und zuhören?”, fragte Carl Nielsen seinen Freund Christian Christiansen während eines Telefonats im Jahr 1921, als er im Hintergrund Mitglieder des Kopenhagener Bläserquintetts Mozarts Quintett für Klavier und Bläser proben hörte. Er liebte den Klang der mozartischen Komposition so sehr, dass er auf der Stelle damit begann, selbst ein Quintett für Blasinstrumente zu schreiben, sein berühmtes Kvintet op. 43.

Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich CARION, wenn im ersten Teil Nielsens Kvintet erklingt und im zweiten die Serenade in Es-Dur seines großen Inspirators Mozart in einer wunderbaren Bearbeitung des CARION-Hornisten David M.A.P Palmquist.

Auch der bekannteste lettische Komponist, Pēteris Vasks, findet seinen Ansatz für sein Bläserquintett Musik für wegziehende Vögel bei Mozart, während der immer noch zu entdeckende dänische Komponist Herman D. Koppel wiederum von Nielsen beeinflusst war. Über die Wurzeln beim Österreicher Mozart hinaus verbindet die drei nordischen Komponisten Nielsen, Vasks und Koppel die große weite Landschaft um die Ostsee als Quelle ihrer musikalischen Fantasie.

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